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Archiv der Kategorie Fundstücke
Riesensalamander: Hellbender in freier Natur
27.11.2008 by JensC.
Das Recherchieren für die neue Molche.net - Videogalerie gestaltet sich ausgesprochen vergnüglich. Mein neuester Volltreffer: 3 Videos von Jeff Humphries über Hellbender (Cryptobranchus alleganiensis). Er hat diese imposanten Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum gefilmt: In kühlen, klaren Bergbächen und -flüssen. Die Verbreitung der Hellbender erstreckt sich vom östlichen West Virginia südlich durch Virginia, North Carolina und Tennessee bis ins nördliche Georgia.
Besonders spannend sind Humphries Videoaufnahmen einer ca. 10köpfigen Zuchtgruppe, die alle unter einem Eiablage-Felsen (englisch: nest rock) Platz suchen, um dort ihre Gelege abzusetzen. Dabei drücken die nachdrängenden Weibchen ein anderes, deutlich trächtiges, Weibchen wieder aus der Felsspalte heraus.
Übrigens solltet Ihr unbedingt Jeffs Webseite über Hellbender besuchen: Hellbenders.org
Hier ist das Video der Zuchtgruppe:
Geschrieben in Video, Freiland, Fundstücke | Drucken | Keine Kommentare »
»Yummy Mummy«, wie Wühlen ihre Babys füttern
24.11.2008 by JensC.
Alex Kupfer, der Experte für Schleichenlurche, hat uns dieses Jahr in Gersfeld über “Yummy Mummies” berichtet. Dieses außergewöhnliche Verhalten zeigen verschiedene landlebende Wühlenarten: Die Muttertiere reichern in ihrer äußersten Hautschicht besonders viel Fett an. Diese fettreiche Hautschicht “raspeln” die Jungtiere dann von der Mutter herunter. Damit ihnen dies gelingt, haben die Jungtiere spezielle Zähne, die ihnen später verloren gehen.
Mehr Infos zu diesem spannenden Thema findet Ihr auf newscientist.com .
Im Internet habe ich nun ein Video gefunden, welches das beschriebene Verhalten sehr schön zeigt. Ihr findet es in der Molche.net-Videogalerie oder direkt hier:
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Molche als Filmstars
21.11.2008 by JensC.
Ab jetzt findet Ihr auch Amphibien-Videos auf Molche.net . Mein persönlicher Favorit: Das Kampagnen-Video zur Amphibienkrise finde ich besonders gelungen. Es stammt vom Zoo in Dallas, der seine Molche, Salamander, Frösche, Kröten und Schleichenlurche zu Hauptdarstellern des Films macht.
Prädikat: Sehenswert!
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Toller PR-Gag für Kammmolche
2.11.2008 by JensC.
Gefunden auf dght.de:
Ein Kammmolch, den man vom Weltall aus sieht
(31.10.2008) Astronauten in der Erdumlaufbahn fällt vor allem die Chinesische Mauer als sichtbares Bauwerk ins Auge. Demnächst jedoch, so hoffen die Betreuer der britischen Nature Reserve in Peterborough, wird verblüfften Erdumkreisern auch ein Molch auf dem Gelände ihres Naturschutzgebietes ins Auge fallen. Besagtes Areal beheimatet die größte europäische Kammmolchkolonie. Der geplante fünfzig Meter große Molch soll von den Naturschützern, ihren Familien und weiteren Helfern an einem Tag im Rahmen des „Big Draw Big Newt Day“ aus Ziegelsteinen errichtet werden. Die Veranstalter hoffen, dass das steinerne Amphib dann auch bald auf Google Earth Karten auftauchen wird.
Großes Kompliment! Endlich mal eine wirklich kreative PR-Aktion für diese bedrohten Tiere, die man in ihrem natürlichen Lebensraum ja kaum zu Gesicht bekommt. So kann es gelingen, eine breite Öffentlichkeit für den Schutz von Amphibien zu sensibilisieren. Auf der Suche nach weiteren Hintergrundinformationen bin ich auf diesen englischen Zeitungsartikel gestoßen:
- »Newt sculpture could be visible from space«
(www.peterboroughtoday.co.uk, 25.10.2008)
Ich sage nur: Das regt doch zur Nachahmung an!
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Spannendes Projekt…
1.10.2008 by JensC.
Beim Surfen durchs www stieß ich neulich auf eine bemerkenswerte Online-Publikation. Ausnahmsweise mal keine klassische Webseite, sondern eine digitale Zeitschrift. Solcherlei Projekte gibt es speziell für unser Hobby erst recht wenige, umso interessierter schaute ich mir das mal an…
Es nennt sich Online Aquarium-Magazin, bietet aber viel mehr als “bloß” Fische, Wasserpflanzen und “Gedöns”. Gleich vier der bisher erschienenen Ausgaben beschäftigten sich eingehender mit Molchen und Salamandern.
Die Ausgabe vom Juni 2007 stellt im “Tierportrait” den Grünlichen Wassermolch (Notophtalmus viridescens) vor. Molche.net wird in dem Artikel lobend erwähnt und bedankt sich dafür natürlich sehr herzlich!
Die Ausgabe vom März 2008 bietet uns ein Tierporträt über Chinesische Feuerbauchmolche (Cynops orientalis).
In der Ausgabe vom April 2008 schließlich begegnen wir im Tierportrait dem allseits beliebten Axolotl (Ambystoma mexicanum).
Und wem das noch nicht reicht, in der Ausgabe vom August 2006 gibt es ein (Achtung, kleiner Schmunzler) “Fischportrait”, ebenfalls über den Axolotl.
Mein Fazit: Ein spannendes Projekt, weil solch eine Online-Zeitschrift kostengünstig produziert werden kann und zur Meinungsvielfalt in unserem Hobby beiträgt. Ich persönlich lese sehr gerne Terraristik-Zeitschriften und habe dabei meißt mehr Vergnügen, als mich durch trockene Textwüsten irgendwelcher Webseiten zu wühlen. Für die detaillierten Infos geht man natürlich bei Google auf die Suche, aber für ein schönes Leseerlebnis würde ich eine Zeitschrift, egal ob gedruckt vom Kiosk oder digital aus dem Web, immer vorziehen! In diesem Sinne finde ich es auch gut, dass das Online Aquarium-Magazin so häufig über Schwanzlurche berichtet. So manch ein Aquarianer mag auf diesem Wege die Freude an unserem Hobby finden, und verkehrt ist das nicht!
Also, anklicken und reinlesen!
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Oedipina cruegeri?!
11.9.2008 by JensC.
Wer kennt das nicht, manchmal surft man vollkommen ziellos durchs Netz, und findet dann die spannendsten Dinge. Neuester Fund: Der Verein Biopat - Patenschaften für ökologische Vielfalt!
Zitat:
“Namen sind Schall und Rauch”? Keineswegs, denn ein Name ist ein ganz persönliches Merkmal. Mit einer einmaligen Spende von mindestens 2.600,- Euro an BIOPAT können Sie einen Namen Ihrer Wahl sogar “verewigen” indem Sie eine neu entdeckte Tier- oder Pflanzenart taufen lassen.
Komische Sache?! Es geht noch weiter…
Gibt es ein einmaligeres Geschenk und eine individuellere Widmung, um beispielsweise ein Familienmitglied, eine Freundin oder einen Freund zu ehren?
Der Katalog der noch namenlosen Tiere beinhaltet neben Käfern und Spinnen auch viele Lurche, vor allem Frösche. Für eine “bescheidene” Summe kann man als Lurch-Freund seinen Namen also unsterblich werden lassen - vorrausgesetzt, man sucht sich nicht versehentlich einen Lurch aus, der wie so viele seiner Verwandten kurz vor der Ausrottung steht! Stichwort: Globales Lurchsterben! Also, ein gutes Händchen ist hier gefragt…
Aber im Ernst: In Zeiten, wo Wissenschaftler und Umweltschützer weltweit verzweifelt gegen das rapide Artensterben ankämpfen, gibt es für die Tiere und ihren Arterhalt sicher wesentlich schlimmere Dinge, als ihren Namen per “Sponsoring” zu bekommen. So lange dies der Wissenschaft und damit vor allem den Tieren dient, na bitte schön!
Übrigens: Falls ich Sonntag im Lotto gewinne, heißt der bislang noch namenlose Wurmsalamander Oedipina spec. (Spitzname: “Ödipussi”) aus Panama bald Oedipina cruegeri! ![]()
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