Archiv der Kategorie Forschung

Früh übt sich, was ein Meister werden will.

Vielleicht mögen manche jungen Leserinnen und Leser diese Zeilen als Ansporn nehmen…

Vom Werben der Heuschrecke
Ein knapper Überblick über ein wissenschaftliches Lebenswerk und ein opulentes musikalisches Programm: Das waren die Themen der Abschiedsvorlesung des Neurobiologen Prof. Norbert Elsner in der voll besetzten Aula der Universität.

Angefangen mit der Zoologie hat es bei ihm schon in der Schulzeit. 1957 machte der Gymnasiast Norbert Elsner eine Jahresarbeit: Er untersuchte Molche, die mexikanischen Axolotln, unternahm aufschlussreiche Versuche – und hatte Feuer gefangen für die Naturwissenschaften. […]

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Spiegel Online: »Monsterkröten« mit Übergewicht

Spiegel Online schreibt:

Monsterkröten von Rückenschmerzen geplagt
Die bis zu zwei Kilogramm schweren Aga-Kröten gelten in Australien als Landplage - ihr Gift tötet sogar Schlangen oder Krokodile. Doch ihre Größe macht den Amphibien nun selbst Probleme: Sie leiden unter Gelenkentzündungen.

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Darwin-Jahr: Das Rätsel der Strumpfbandnatter

Die Welt stellt “Zehn Fragen, die Charles Darwin nicht beantwortete“, darunter eine, in der Gelbbauchmolche (Taricha) und Strumpfbandnattern die Hauptrolle spielen.

7. Warum bringt die Evolution auch Verlierer hervor?
Die Strumpfbandnatter hat ein Drogenproblem. Eigentlich hat sie reichlich zu fressen: Fische, Schnecken, Würmer, Ratten, Vögel. Aber sie mag am liebsten Molche - und zwar jene der Gattung Taricha. Das sind kleine Giftbomben, die das Nervengift Tetrodotoxin produzieren. Inzwischen sind die Strumpfbandnattern gegen das Molchgift resistent, aber nur bis zu einem gewissen Grad: Nach der Mahlzeit ist die Natter erst einmal vom Gift zugedröhnt, sie bewegt sich wie in Zeitlupe und wird so eine leichte Beute für jagende Vögel. Warum sich die Schlange ohne Not auf solche Abenteuer einlässt? Survival of the fittest? In diesem Fall ist das für Evolutionsbiologen ein Rätsel.

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“Giftbombe”: Ein Rauhhäutiger Gelbbauchmolch (Taricha granulosa)

»Bizarre Wesen« bei Spiegel Online: Der »Teufelsfrosch«

Spiegel Online schreibt:

Monsterfrosch verspeiste Saurier
So dick war sonst keiner: Der Teufelsfrosch, den Forscher soeben vorgestellt haben, war groß und schwer genug, um sogar kleinere Saurier bedrohen zu können. Er ist der größte bekannte Vertreter seiner Art - lebte aber glücklicherweise schon vor etwa 70 Millionen Jahren. […]

Den ganzen Artikel auf Spiegel Online lesen…

Lesetipp: Stadt-Herpetologie

Aus dem Newsletter von amphibienschutz.de

Bei der Society for the Study of Amphibians and Reptiles ist der dritte Band der Reihe “Herpetological Conservation” mit dem Titel “Urban Herpetology” erschienen.

120 Autoren widmen sich in 40 Kapiteln und 13 Fallstudien diversen Aspekten der Herpetofauna städtischer Ballungsräume, überwiegend aus Nordamerka.
Der Band gliedert sich in 8 Sektionen:
1.Direct and Indirect Effects of Habtat Loss and Alteration
2. Effects of Roads, Trails and Railroad Tracks
3. Chemical and Light Pollution
4. Stormwater Ponds, Swimming Pools, Urban Lakes and Golf Courses
5. Introduced Species, Urbanophiles and Urbanophobes
6. State, Reional and Counry Reviews
7. Management and Regulations
8. Education and Citizen Insolvement

Joseph C. Mitchell, Robin E. Jung Brown & Breck Bartholomew (eds.): Urban Herpetology, 586 S., zahlr. SW-Grafiken, SSAR, Salt Lake City, Utah, USA, ISBN 978-0-986984-79-3

zu beziehen unter http://www.herpetoshop.de

Max-Plank: Quiz mit Dr. Axolotl

Das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik  in Dresden bietet auf seinen Internetseiten mehrere pfiffige Online-Spiele an. Auf diesem Wege sollen Kindern und Jugendlichen die Zelle, deren Bestandteile sowie die moderne biologische Forschung näher gebracht werden.

Besonderes Highlight: Das Quiz mit Dr. Axolotl, der als Quizmaster problemlos Günther Jauch Konkurrenz machen könnte. Dieses Spiel macht sicher auch Erwachsenen Spaß, also nichts wie los!

Spiele das Quiz mit Dr. Axolotl…

Weitere Spiele des Max-Plank-Instituts…

Gestatten, Dr. Axolotl

Inzucht kein Grund für Deformationen bei Tigersalamandern

In einer Studie hat die Purdue University  2000 Tigersalamander auf Deformationen, also körperliche Mißbildungen, untersucht. 8% der Tiere wiesen solche körperlichen Defekte auf. Hauptsächlich waren die Zehen betroffen: Sie fehlten, waren doppelt oder verkümmert.

Die Gründe für diese erschreckend hohe Zahl an betroffenen Tieren sind noch nicht eindeutig geklärt. Allerdings konnten die Forscher durch ihre Studie einen oft vermuteten Grund ausschließen: Inzucht scheint keine Ursache für die Deformationen zu sein.

Mehr lesen auf Sciencedaily.com: Study Rules Out Inbreeding As Cause Of Amphibian Deformities

»Yummy Mummy«, wie Wühlen ihre Babys füttern

Alex Kupfer, der Experte für Schleichenlurche, hat uns dieses Jahr in Gersfeld über “Yummy Mummies” berichtet. Dieses außergewöhnliche Verhalten zeigen verschiedene landlebende Wühlenarten: Die Muttertiere reichern in ihrer äußersten Hautschicht besonders viel Fett an. Diese fettreiche Hautschicht “raspeln” die Jungtiere dann von der Mutter herunter. Damit ihnen dies gelingt, haben die Jungtiere spezielle Zähne, die ihnen später verloren gehen.

Mehr Infos zu diesem spannenden Thema findet Ihr auf newscientist.com .

Im Internet habe ich nun ein Video gefunden, welches das beschriebene Verhalten sehr schön zeigt. Ihr findet es in der Molche.net-Videogalerie  oder direkt hier:

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