Archive für 20.1.2009

Sich auf der Grünen Woche “vor exotischen Molchen gruseln”

Der Tagesspiegel  berichtet von der Grünen Woche  aus Berlin:

Große Ohren, kleine Monster

Auf der Grünen Woche darf man Hundewelpen streicheln – und sich vor exotischen Molchen gruseln. Ein Rundgang durch die Teilmesse “Heim-Tier & Pflanze”.

[…] Bis gestern abend sind rund 120 000 Besucher in die Messehallen gekommen – etwa so viel wie im vergangenen Jahr. Neben flauschigen Katzen und knuddelbaren Dackelwelpen treffen die Besucher bei der Heimtiermesse auch auf eine kleine Sensation: den Axolotl.

Wie ein Wesen von einem anderen Stern wirkt der rund 20 Zentimeter lange Querzahnmolch mit seinen sechs Kiemenästen, den kurzen Beinen und dem breiten Maul. Vor zwei Jahren wurde der Axolotl auf der Grünen Woche offiziell zum „hässlichsten Tier der Messe“ gewählt, doch seine Andersartigkeit hat auch etwas Einnehmendes.

Aufgrund eines Gendefekts durchläuft der Molch, dessen Lebensraum sich auf einige Seen rund um Mexiko-Stadt beschränkt, keine Metamorphose, sondern verbleibt auch nach der Geschlechtsreife im Larvenstadium. Und noch eine Eigenschaft rückt die „mexikanischen Wassermonster“ ins Zentrum wissenschaftlicher Forschung: Ihre Zellen können sich entdifferenzieren. „Das bedeutet, dass verletzte Gliedmaßen und Organe sich vollständig regenerieren können. Für die Stammzellenforschung ist das von großem Interesse“, sagt Uwe Konrad, Vorsitzender der Tegeler Aquarienfreunde. […]

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