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Gersfeld-Nachlese III: Meine Neuzugänge
Im dritten und letzten Teil meiner Berichterstattung über unsere Jahrestagung lüfte ich endlich das Geheimnis, welche Neuzugänge ich auf dem schönen Gersfeld ins heimische Bremen mitgebracht habe: Vier halbwüchsige Andersons Querzahnmolche (Ambystoma andersoni)!
Diese Art aus der Verwandtschaft der Axolotl (Ambystoma mexicanum) wurde erst 1984 von KREBS und BRANDON beschrieben. Die Tiere leben in einem einzigen, kleinen Seegewässer, der Laguna en Zacapú in Mexiko. Aufgrund dieses sehr kleinen Verbreitungsgebietes und nicht zuletzt, weil sie von Einheimischen gerne gegessen werden, gelten die Tiere mittlerweile als “critically endangered”.
Meine vier Tiere stammen aus einer deutschen Nachzucht. Ich hoffe, dass es mir gelingt, selber eine Zuchtgruppe aufzubauen. Bei einer Art, deren natürliches Vorkommen derart bedroht ist, sind der Arterhalt und die Vermehrung in Menschenhand unverzichtbar.
Impressionen von der Ankunft der Tiere: